Poems

Es ist still im Teich, zuviel Fisch am Strand verbleicht. So ist das Leben (Haiku von Claus Gleich)

Ihr Menschen sollt Hoffen, trotz des Alterserstarren, aber nicht betroffen! Nie aufhören Euch zu wünschen, die Unbeweglichkeit in unseren Stümpfen, dem Zeittod zu entreissen, und mit lachendem Biss, fest zubeissen. Ihr müsst fordern und es bezwingen, unsere Begrenzung durchdringen. Erweicht uns mit der Macht der Liebe, und versetzt uns Seitenhiebe. (Claus Gleich – Apell an die Kinder)

Ein Behang regungsloser Traurigkeit umhüllt schweigende Nebelschwaden. Die begleiten leblos einen Irrweg der Einsamkeit, besonders in lautlosen Regentagen. Im Behang verflochten zwei Perlen, so in Fröhlichkeit, die heiter und licht im Nebel baden. Der Mutter Erde gebührt alle Dankbarkeit, Wiederkehrend das Lebensfeuerwerk zu entladen. (Claus Gleich)

´Money & other damned things are to tight dimensions`… Am Ende – wenn das Jahr geht,.. zum Beginn, überraschend glitzert Hoffnungs-Zugewinn, doch Rückblick auf Vergangenheit, erlöscht sich in Befangenheit. Wenig bleibt als “Freud`” genannt, Momente flüchtig fort gerannt. Acht auf Neun – wie ich doch wein! Starr in Not und Atemtot, ja und nein, in Erwartung muss das Neue sein! Braust das Meer und die Sonne lauscht? Wind erstürmt, verharrt und rauscht? Die Herzen hoffen eisig heiß, umkreisend zu warten, Verhalten – ich weiß! Doch wie ein Glanz so blendend hell, der Strahl bewirkt nun gleißend schnell, der Leere Fülle – gestärkt, ganz wie beliebt, egal – das Wir zusammen, stark mit Halt, Hand in Hand – die Neun gekrallt! Laß ein dein Herz ganz ohne Pein, ob richtig oder falsch, groß oder klein – Mut im Schritt zum Unser-Sein. (Claus Gleich, 31.12.2008)

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